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Archiv Pressemitteilungen

27. Juli 2007

Bremen: Dritter Mobil.punkt eröffnet

Nach einer erfolgreichen Testphase am Dobben und in der Hohenlohestraße hat nun auch die Neustadt einen mobil.punkt erhalten. Gemeinsam mit Vertretern der BREPARK, BSAG, cambio CarSharing und des Ortsamtes Neustadt hat heute der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Dr. Reinhard Loske, den 3. mobil.punkt am Leibnizplatz in Bremen eröffnet.


Die Verknüpfung von den umweltfreundlichen Verkehrsmitteln der BSAG, dem Fahrrad und dem Auto auf Abruf wird am Leibnizplatz umgesetzt. Die neue Mobilitätsstation bietet in unmittelbarer Nähe der Straßenbahnhaltestelle Leibnizplatz fünf CarSharing-Stellplätze im öffentlichen Straßenraum ergänzt durch Fahrradabstellmöglichkeiten. Der mobil.punkt ist durch eine Stele deutlich für Kunden erkennbar, der moderne CarSharing-Zugangsautomat wird durch Solarkraft betrieben.

Senator Dr. Loske betont die Entlastungseffekte sowohl für die Verkehrs- wie für die Umweltsituation: "Durch das Kombinationsangebot wird eine Entlastung des Parkdrucks im Umfeld von 40 bis 50 Fahrzeugen erwartet. CarSharing ist eine moderne Dienstleistung, die in Bremen bereits rund 900 PKW?s ersetzt hat, ein riesiger Entlastungseffekt, den es auszubauen gilt."

Die Station am Leibnizplatz ist der dritte mobil.punkt und zugleich die 34. Station von cambio StadtAuto in Bremen. Deren Geschäftsführerin Kerstin Homrighausen freut sich: "Wir haben mittlerweile 4150 CarSharing Nutzer in Bremen Tendenz weiter steigend. Die mobil.punkte sind besonders wichtig, da sie endlich CarSharing im öffentlichen Straßenraum in den dicht bebauten Innenstadtquartieren ermöglichen, dort wo die Nachfrage am größten ist."

Auch Brepark-Geschäftsführer Peter Noltenius betont die Entlastungseffekte: "Die Brepark ist stolz, die mobil.punkte zu verwalten sind sie doch Teil eines modernen Parkraummanagements, das auf eine effizientere Nutzung des bestehenden Parkraums in den Stadtquartieren setzt. Es ist durch Studien bewiesen, dass CarSharer weniger Auto fahren, dafür mehr mit dem Rad und den öffentlichen Verkehrsmitteln."

CarSharing leistet da seinen Beitrag zum Klimaschutz. Rainer Counen, Marketingleiter der BSAG, sieht die Mobilität in der Gesamtheit: "Leute ohne Auto fahren öfter mit Bussen und Bahnen. Deshalb hat die BSAG bereits 1998 das Gemeinschaftsangebot mit CarSharing Bremer Karte plus AutoCard gestartet. Damit wird vielfältige Mobilität angeboten, die auch die kostengünstige Verfügbarkeit eines Autos beinhaltet."

Wichtig ist Senator Loske auch die überregionale Dimension der Bremer mobil.punkte: "Bremen ist in Deutschland und Europa Vorreiter. Die mobil.punkte waren sogar Thema im Bundestag, um eine Änderung der Straßenverkehrsordnung anzuschieben. Sie sind vom ADAC und von der EU-Kommission ausgezeichnet worden." Die Änderung der Straßenverkehrsordnung muss nun vollzogen werden, um noch mehr CarSharing-Stationen zur Entlastung der Wohngebiete als Regelfall mit klarer Beschilderung anordnen zu können. Die Umgestaltung eines Straßenabschnittes mit dem mobil.punkt wird mit rund 40.000 ¤ aus dem europäischen MoCuBa-Projekt (Mobilitätskultur im Ostseeraum) gefördert. Bremen hat mit dem modernen CarSharing-Angebot eine Vorbildrolle für andere Städte des Ostseeraums.

Weitere Informationen zu mobil.punkt, Car-Sharing und MoCuBa-Projekt können auf folgenden Internetseiten nachgelesen werden:

www.mobilpunkt.info
www.cambio-carsharing.de
www.mocuba.net

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